Meine Story: Wie ich zum Controlling und Business Intelligence gekommen bin!

Herzlich willkommen auf meinem Blog!

In diesem ersten und damit ganz besonderen Beitrag möchte ich mit dir teilen, wie ich ein Reporting ohne Controlling-Vorerfahrungen optimieren konnte und warum mir das Thema Business Intelligence für Controller*innen so sehr am Herzen liegt.

Wie ich zum Controlling und Business Intelligence gekommen bin

Den ersten Berührungspunkt mit Controlling hatte ich während meines Bachelorstudiums in internationaler BWL. Damals stand ich nach allen Basismodulen dann im vierten Semstern auch kurz davor mich für den Schwerpunkt „Finanzen und Controlling“ zu entscheiden. Ich erzählte meinen Eltern von diesem Plan und bekam die Antwort „Controlling ist doch langweilig. Controller*innen sitzen im Keller vor ihren Excel-Tabellen. Das passt nicht zu dir.“ Das gab mir zu denken und am Ende entschied ich mich für einen anderen Schwerpunkt.

Nach meinem Bachelor entschied ich mich dafür einen dualen und projektbasierten Master zu beginnen und bin so ins Vertriebscontrolling gerutscht. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keinerlei weitere Erfahrungen im Controlling. Jedoch hat mich das Projekt und Thema der abschließenden Masterarbeit angesprochen und man hat es mir auch ohne Controllingerfahrung zugetraut: die Verbesserung des Projekt-Reportings in einer Abteilung eines deutschen Konzerns.

Nach den ersten sehr herausfordernden Wochen, in denen ich versuchte in der Controlling-Welt Fuß zu fassen, entschied ich nach einigen Analysen das Tool Power BI in der besagten Abteilung einzuführen und die Berichte mithilfe von Power BI zu optimieren und zu visualisieren.

So tauchte ich ein in die tiefe Welt von Power BI und entdeckte eine neue Leidenschaft. Ich las, schaute unendlich viele Videos und lernte Schritt für Schritt, wie Power BI funktioniert. Nachts träumte ich von Reporting-Möglichkeiten, welche ich direkt am nächsten Morgen versuchte umzusetzen.

Nach einigen Wochen Arbeit hatte ich verschiedene Berichte erweitert und in Power BI visualisiert und konnte diese mit sehr positiver Resonanz in meiner Abteilung vorstellen. Zusätzlich stoß mein Projekt auch in anderen Abteilungen auf Begeisterung, denn es lieferte einen eindeutigen Mehrwert für das Unternehmen.

Was mich antreibt

Der Mehrwert für die Abteilung war bei meinem Projekt für jeden deutlich. Vor allem wurde mir persönlich sehr deutlich, dass die erfolgreiche Entwicklung und Einführung von Berichten mit Business Intelligence-Tools auch ohne Vorkenntnisse möglich ist. Diese Erfahrung und mein gesammeltes Wissen möchte ich nun an weitere Controller weitergeben.

Zusammen können wir das Reporting in allen denkbaren Bereichen verbessern und transparenter gestalten!

Was ich verändern will!

Controlling Klischee

Inzwischen weiß ich, dass Controller*innen nicht nur vor ihren Exceltabellen sitzen müssen und dass Controlling auch kreativ sein kann. Dennoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Controller*innen lediglich Excel nutzen. Dies wird besonders problematisch, wenn es zum Austausch mit Kolleg*innen (Nicht-Controller*innen) kommt, denn jeder hat unterschiedliche Excel-Kenntnisse: Für die Mehrheit der Nutzer ist Excel kompliziert und die Datenzusammenhänge bei der Betrachtung bloßer Zahlen nicht immer deutlich.

Genau an diesem Punkt knüpt meine Vision an. Ich bin davon überzeugt, dass Business Intelligence-Tools wie Power BI mehr Transparenz schaffen und den Controlling-Alltag deutlich erleichtern. Darüber hinaus wird Controlling deutlich effizienter, da Kennzahlen leichter verständlich sind.

Hast du bereits Erfahrungen mit Business Intelligence-Tools gemacht? Schreibe es mir in die Kommentare und wir tauchen gemeinsam weiter ein in die Welt der BI!

2 Antworten auf „Meine Story: Wie ich zum Controlling und Business Intelligence gekommen bin!“

Sehr cool zu lesen! Und du verfolgst da aus meiner Sicht genau den richtigen Ansatz – Reporting muss nicht trocken und aufwendig sein und BI Tools zu nutzen kann jeder lernen 🙂
Ich bin auf weitere Beiträge von dir gespannt!

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